Liveübertragungen
aus dem
Freiburger Münster.
Wallfahrten unserer Seelsorgeeinheit
Wallfahrten zu heiligen Stätten wurden zu allen Zeiten unternommen, sei es, um ein Gelübde zu erfüllen, geheilt zu werden, in einem besonderen Anliegen zu beten oder Gott zu danken. Auch in unserer Seelsorgeeinheit machen sich immer wieder Männer und Frauen zu Pilgerstätten des christlichen Glaubens auf. Begeben Sie sich doch beim nächsten Mal mit auf den Weg!
Seelsorgeeinheits-Fußwallfahrt am 22.02.2019 in Möhringen
Nachdem wir am Vormittag des 22.09.2019, in der Pfarrkirche in Immendingen, den alljährlichen Seelsorgeeinheitsgottesdienst gefeiert hatten machte sich nachmittags um 14:00 Uhr eine bunt gemischte Gruppe von 60 Personen, bei bestem Wetter, auf den gemeinsamen Weg zur diesjährigen Fußwallfahrt.
Treffpunkt war in Möhringen am Wanderparkplatz im Kühltal. Von dort ging es zunächst ein paar hundert Meter steil bergauf, bis wir den Höhenweg erreicht hatten. Bei gelegentlichem Wechsel von leichter Steigung oder sanftem Gefälle führte uns der Weg den ganzen Berg entlang. Dabei passierten wir auch ein paar Stationen des Psalmenweges und die - leicht abseits vom Weg gelegene - Mariengrotte. Endlich hatten wir nach gut fünf Kilometern unser eigentliches Ziel, die drei Gedenkkreuze auf dem Mettenberg, erreicht. Von dort aus genossen wir die herrliche Aussicht über Möhringen und die im Tal sich gemächlich dahinschlängelnde Donau, ehe wir uns die letzten paarhundert Meter wieder bergab, Richtung „Altes Kirchle“ (Johanneskapelle des ehemaligen Friedhofs), in Bewegung setzten.
Dort wurden wir gegen 17:30 Uhr mit Glockengeläut und von etlichen Gemeindemitgliedern aus Möhringen und den umliegenden Gemeinden erwartet, die zur Abschlussandacht gekommen waren, und uns beim Beten und Singen tatkräftig unterstützten. Im Anschluss verbrachten wir miteinander noch einen netten Abend im Gasthaus Löwen in Möhringen, wo wir bei einem stärkenden Vesper und kühlenden Getränken, in froher Runde, den Tag ausklingen ließen. Müde, aber auch dankerfüllt und frohgestimmt, gingen wir mit dem Wunsch auseinander, uns auch im nächsten September wieder gemeinsam auf den Weg zur Fußwallfahrt zu machen. Den Frauen und Männern aus dem Vorbereitungsteam, die sich zu zwei Besprechungen trafen, während der Sommerferien eine Vortour machten und die einzelnen Stationen unterwegs inhaltlich mit besinnlichen Texten, Gebeten und Liedern bestens vorbereiteten, sei an dieser Stelle von Herzen Danke und Vergelt´s Gott gesagt.
Treffpunkt war in Möhringen am Wanderparkplatz im Kühltal. Von dort ging es zunächst ein paar hundert Meter steil bergauf, bis wir den Höhenweg erreicht hatten. Bei gelegentlichem Wechsel von leichter Steigung oder sanftem Gefälle führte uns der Weg den ganzen Berg entlang. Dabei passierten wir auch ein paar Stationen des Psalmenweges und die - leicht abseits vom Weg gelegene - Mariengrotte. Endlich hatten wir nach gut fünf Kilometern unser eigentliches Ziel, die drei Gedenkkreuze auf dem Mettenberg, erreicht. Von dort aus genossen wir die herrliche Aussicht über Möhringen und die im Tal sich gemächlich dahinschlängelnde Donau, ehe wir uns die letzten paarhundert Meter wieder bergab, Richtung „Altes Kirchle“ (Johanneskapelle des ehemaligen Friedhofs), in Bewegung setzten.
Dort wurden wir gegen 17:30 Uhr mit Glockengeläut und von etlichen Gemeindemitgliedern aus Möhringen und den umliegenden Gemeinden erwartet, die zur Abschlussandacht gekommen waren, und uns beim Beten und Singen tatkräftig unterstützten. Im Anschluss verbrachten wir miteinander noch einen netten Abend im Gasthaus Löwen in Möhringen, wo wir bei einem stärkenden Vesper und kühlenden Getränken, in froher Runde, den Tag ausklingen ließen. Müde, aber auch dankerfüllt und frohgestimmt, gingen wir mit dem Wunsch auseinander, uns auch im nächsten September wieder gemeinsam auf den Weg zur Fußwallfahrt zu machen. Den Frauen und Männern aus dem Vorbereitungsteam, die sich zu zwei Besprechungen trafen, während der Sommerferien eine Vortour machten und die einzelnen Stationen unterwegs inhaltlich mit besinnlichen Texten, Gebeten und Liedern bestens vorbereiteten, sei an dieser Stelle von Herzen Danke und Vergelt´s Gott gesagt.
Der Seelsorgeeinheitsgottesdienst am Vormittag und die anschließende Fußwallfahrt nachmittags finden in unserer Seelsorgeeinheit traditionell jedes Jahr, als fixes Datum, am dritten Sonntag im September statt. Sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und haben sich inzwischen als wichtiger verbindender Bestandteil des kirchlichen Lebens in unserer Seelsorgeeinheit etabliert. Zu Gottesdienst und Fuß-Wallfahrt sind alle Christen unserer Seelsorgeeinheit und alle Interessierten immer recht herzlich eingeladen und willkommen!
Für alle, die sich über unsere Fußwallfahrt eventuell weitere Informationen beschaffen, oder als Teilnehmende nachträglich gerne noch ein paar Impressionen anschauen möchten, ist unter der eingerichteten Bilder-Galerie eine größere Auswahl an Digitalbildern vorhanden, die uns dankenswerter Weise Herr Rudolf Eyberg zur Verfügung gestellt hat.
Pfarrer Axel Maier
Pfarrer Axel Maier
P.S.: Für Teilnehmer der Wallfahrt besteht zudem die Möglichkeit zur Einsicht in eine externe Bildergalerie. Interessenten melden sich bitte per Mail bei webmaster@kath-immendingen-moehringen.de unter dem Betreff "Zugang Bildergalerie 2019", Sie bekommen dann die Logindaten zugeschickt.
Seelsorgeeinheitsgottesdienst und Fußwallfahrt 2016
oder: Auch bei schlechtem Wetter lassen wir uns nicht verdrießen!
Seit die Seelsorgeeinheit St. Sebastian Immendingen-Möhringen vor sechs Jahren gegründet wurde ist der dritte Sonntag im September ein wichtiger Termin, findet da vormittags doch der gemeinsame Gottesdienst und nachmittags die Fußwallfahrt statt. So fanden sich auch am 18. September zahlreiche Gläubige aus allen sieben Pfarreien der Seelsorgeeinheit in der Möhringer St. Andreas Kirche ein. Der gemeinsame Seelsorgeeinheitsgottesdienst erhielt durch die Mitwirkung des Kirchenchores Hattingen, unterstützt durch Sänger und Sängerinnen des Immendinger Kirchenchores, sowie Ministranten aus den umliegenden Pfarreien einen besonders feierlichen Rahmen. Da dieser Gottesdienst für alle sieben Pfarreien gemeinsam stattfindet, konnten auch die drei Seelsorger, Pfarrer Bliestle, Pfarrer Maier und Pfarrer Patz gemeinsam mit den Anwesenden die Messe feiern. In seiner Predigt ging Pfarrer Maier auf die Bedeutung des aktuellen Jahres der Barmherzigkeit ein, das von Papst Franziskus am 08.12.2015 für die weltweite Kirche initiiert wurde und noch bis zum 20.11.2016 andauert. Er erinnerte daran, dass die Barmherzigkeit - in all ihren verschiedenen Dimensionen - der Tragebalken ist, der das Leben der Kirche stützt.
Trotz des schlechten Wetters machten sich am Nachmittag 42 Frauen, Kinder und Männer auf den Weg zur Fußwallfahrt, der dieses Jahr zur St. Jakobus Kirche nach Eßlingen führte. Zur gemeinsamen Andacht, die von dem Vorbereitungsteam um Monika Bender - ebenso zum Thema Barmherzigkeit- gestaltet wurde füllte sich die Eßlinger Kirche mit weiteren Gläubigen, die aus der Seelsorgeeinheit noch dazukamen. Anschließend bewirtete das Gemeindeteam von Eßlingen die durchnässten und hungrigen Pilger in der Pfarrscheuer mit Kaffee und Kuchen und Wurstsalat in verschiedenen Variationen. Auch wenn es an diesem Tag viel geregnet hat äußerten zahlreiche Pilger schon die Vorfreude auf die Fußwallfahrt im nächsten Jahr.
Trotz des schlechten Wetters machten sich am Nachmittag 42 Frauen, Kinder und Männer auf den Weg zur Fußwallfahrt, der dieses Jahr zur St. Jakobus Kirche nach Eßlingen führte. Zur gemeinsamen Andacht, die von dem Vorbereitungsteam um Monika Bender - ebenso zum Thema Barmherzigkeit- gestaltet wurde füllte sich die Eßlinger Kirche mit weiteren Gläubigen, die aus der Seelsorgeeinheit noch dazukamen. Anschließend bewirtete das Gemeindeteam von Eßlingen die durchnässten und hungrigen Pilger in der Pfarrscheuer mit Kaffee und Kuchen und Wurstsalat in verschiedenen Variationen. Auch wenn es an diesem Tag viel geregnet hat äußerten zahlreiche Pilger schon die Vorfreude auf die Fußwallfahrt im nächsten Jahr.
Ministranten-Romwallfahrt 2014
- unterwegs in der Stadt, die seit Millionen von Jahren Menschen und die Geschichte der Zeit prägt Unter dem Motto „Frei-darum ist es erlaubt Gutes zu tun!“ machten wir, das heißt 28 Ministranten aus der Seelsorgeeinheit Immendingen-Möhringen, uns auf dem Weg nach Rom. Dort erwarteten uns viele beeindruckende Momente und Erfahrungen in der Altstadt Roms, sowie der Höhepunkt unserer Reise: die Begegnung mit Papst Franziskus bei dem Gottesdienst auf dem Petersplatz, den wir mit weiteren 50 000 Ministranten feierten.
Im Gegensatz zu anderen Ministrantengruppen nahmen wir den Flieger anstatt dem Bus und flogen damit am Sonntagnachmittag von Stuttgart nach Rom. Nach rund eineinhalb Stunden Flug, dem ewigen Warten bis die Koffer alle da waren und der Fahrt mit Bus und U-Bahn kamen wir abends gegen sieben Uhr in unserer Unterkunft an. In dem kleinen Frauenkloster mit dem Namen CASA IL ROSARIO (Haus des Rosenkranzes), das in einer kleinen Nebengasse nur 10 Minuten zu Fuß vom Kolosseum entfernt lag, wurden wir herzlichst aufgenommen und versorgt.
Gleich am Abend schlenderten wir noch zu Fuß durch die wunderschöne Altstadt Roms.
Der Montag begann für uns sehr früh, denn wir wollten bei den Ersten sein, die den Vatikan näher betrachten und den Petersdom von außen, sowohl als auch von innen bestaunen durften. Den Ausdruck und die Eleganz dieses Monuments lässt sich gar nicht in Worte fassen. Prachtvolle Skulpturen, Gemälde und Mosaike an den Wänden und in der Kuppel schmücken den Dom. Sprachlos und mit dem ständigen Gedanken, wie die Menschen so ein riesiges Gebäude früher errichten konnten, machten wir uns über unzählige Treppen auf den Weg, um von der Kuppel aus die Weiten der Stadt Rom zu erblicken und den Ausblick zu genießen. Gegen Abend trafen wir uns noch mit den anderen Ministrantengruppen des Dekanat Hegaus auf der
Piazza Navona.
Der Dienstag begann für uns mit dem Eröffnungsgottesdienst der Diözese Freiburg in St. Paul vor den Mauern, bei dem die 10 000 Ministranten, die alleine aus der Diözese Freiburg nach Rom gereist sind, Messe feierten. Nach einer langen Siesta und viel Freizeit machten wir uns am Nachmittag zur Sonderaudienz des Hl. Vaters auf dem Petersplatz auf. Die Begegnung mit Papst Franziskus war atemberaubend. Trotz unseres Platzes, der sehr weit hinten lag, durften wir seine Nähe spüren, als er nur rund zwei Meter von uns entfernt in seinem Papamobil vorbeifuhr. Es war ein mitreißendes Gefühl, als der Hl. Vater die Treppen des Petersdoms hinauf schritt und die 50000 Ministranten vor Freude ausrasteten, jubelten und immer wieder seinen Namen riefen.
Am Ende des Gottesdienstes beantwortete Papst Franziskus noch ein paar Fragen, die von Ministranten aus den verschiedenen Bistümern gestellt wurden. Eine Thematisierte die Schwierigkeit, den Ministrantendienst immer wieder mit anderen Aktivitäten zu vereinbaren. Darauf antwortete er mit folgenden Worten, die lauten Jubel hervorbrachten: Da muss man sich ein bisschen organisieren, die Dinge in ausgewogener Weise planen ... aber ihr seid Deutsche, und das klappt bei euch! weiter fügte er hinzu: Unser Leben besteht aus Zeit, und die Zeit ist ein Geschenk Gottes, darum muss man sie für gutes und fruchtbares Tun einsetzen. (Die vollständigen Antworten des Hl. Vaters, sowie dessen Predigt liegen zum Nachlesen auch im hinteren Teil der Kirche aus.)
Den Mittwochmorgen stimmten wir mit einem kleinen Impuls ein, bevor wir uns auf einen langen Fußmarsch begaben, um die Sehenswürdigkeiten des antiken Roms, wie zum Beispiel das Kolosseum oder das Forum Romanum zu bestaunen. Den Nachmittag nutzen wir individuell. Die einen ruhten sich ein wenig aus, während die anderen
sich quer durch die Shopping-Straßen Roms kämpften.
Auch der Donnerstagmorgen begann mit einem Morgenimpuls in der hauseigenen Kapelle des Klosters. Den weiteren Morgen besichtigten wir die Sebastianskatakomben außerhalb der ehemaligen Stadtmauern und feierten in der darüber errichteten Sebastiansbasilika eine Hl. Messe. Auch der Donnerstagmittag stand uns zur freien Verfügung. Am Abend besuchten wir gemeinsam ein kleines, angesagtes Viertel mitten in Rom, in dem viele kleine Stände und Straßenkünstler zum durchschländern anregten.
Den Freitag verbrachten wir damit, am Morgen den Abschlussgottesdienst der Diözese Freiburg in St. Paul vor den Mauern zu feierten. Danach machten sich alle Gruppen der Diözese mit dem Bus auf dem Heimweg. Da wir jedoch mit dem Flugzeug gereist sind, blieb uns am Nachmittag die Gelegenheit, um ein letztes Mal gemeinsam durch die Gassen Roms zu ziehen und ein Eis von der berühmtesten und dem Ruf nach Besten Eisdiele Roms zu genießen.
Am Samstagmorgen stand uns nach einem letzen Morgenimpuls die Heimreise bevor, die wir alle gut überstanden, auch wenn wir unterm Strich zwei Handys, ein Geldbeutel und vorläufig einen Koffer ärmer waren.
Es war eine richtig tolle Zeit, in der wir FREI geworden sind und waren. Jetzt liegt es an uns und euch Gutes zu tun.
Nochmals ein herzliches Dankeschön an Herrn Patz und unseren drei Betreuern Veronika und Andreas Wiedermann und Jürgen Fluck.
Im Gegensatz zu anderen Ministrantengruppen nahmen wir den Flieger anstatt dem Bus und flogen damit am Sonntagnachmittag von Stuttgart nach Rom. Nach rund eineinhalb Stunden Flug, dem ewigen Warten bis die Koffer alle da waren und der Fahrt mit Bus und U-Bahn kamen wir abends gegen sieben Uhr in unserer Unterkunft an. In dem kleinen Frauenkloster mit dem Namen CASA IL ROSARIO (Haus des Rosenkranzes), das in einer kleinen Nebengasse nur 10 Minuten zu Fuß vom Kolosseum entfernt lag, wurden wir herzlichst aufgenommen und versorgt.
Gleich am Abend schlenderten wir noch zu Fuß durch die wunderschöne Altstadt Roms.
Der Montag begann für uns sehr früh, denn wir wollten bei den Ersten sein, die den Vatikan näher betrachten und den Petersdom von außen, sowohl als auch von innen bestaunen durften. Den Ausdruck und die Eleganz dieses Monuments lässt sich gar nicht in Worte fassen. Prachtvolle Skulpturen, Gemälde und Mosaike an den Wänden und in der Kuppel schmücken den Dom. Sprachlos und mit dem ständigen Gedanken, wie die Menschen so ein riesiges Gebäude früher errichten konnten, machten wir uns über unzählige Treppen auf den Weg, um von der Kuppel aus die Weiten der Stadt Rom zu erblicken und den Ausblick zu genießen. Gegen Abend trafen wir uns noch mit den anderen Ministrantengruppen des Dekanat Hegaus auf der
Piazza Navona.
Der Dienstag begann für uns mit dem Eröffnungsgottesdienst der Diözese Freiburg in St. Paul vor den Mauern, bei dem die 10 000 Ministranten, die alleine aus der Diözese Freiburg nach Rom gereist sind, Messe feierten. Nach einer langen Siesta und viel Freizeit machten wir uns am Nachmittag zur Sonderaudienz des Hl. Vaters auf dem Petersplatz auf. Die Begegnung mit Papst Franziskus war atemberaubend. Trotz unseres Platzes, der sehr weit hinten lag, durften wir seine Nähe spüren, als er nur rund zwei Meter von uns entfernt in seinem Papamobil vorbeifuhr. Es war ein mitreißendes Gefühl, als der Hl. Vater die Treppen des Petersdoms hinauf schritt und die 50000 Ministranten vor Freude ausrasteten, jubelten und immer wieder seinen Namen riefen.
Am Ende des Gottesdienstes beantwortete Papst Franziskus noch ein paar Fragen, die von Ministranten aus den verschiedenen Bistümern gestellt wurden. Eine Thematisierte die Schwierigkeit, den Ministrantendienst immer wieder mit anderen Aktivitäten zu vereinbaren. Darauf antwortete er mit folgenden Worten, die lauten Jubel hervorbrachten: Da muss man sich ein bisschen organisieren, die Dinge in ausgewogener Weise planen ... aber ihr seid Deutsche, und das klappt bei euch! weiter fügte er hinzu: Unser Leben besteht aus Zeit, und die Zeit ist ein Geschenk Gottes, darum muss man sie für gutes und fruchtbares Tun einsetzen. (Die vollständigen Antworten des Hl. Vaters, sowie dessen Predigt liegen zum Nachlesen auch im hinteren Teil der Kirche aus.)
Den Mittwochmorgen stimmten wir mit einem kleinen Impuls ein, bevor wir uns auf einen langen Fußmarsch begaben, um die Sehenswürdigkeiten des antiken Roms, wie zum Beispiel das Kolosseum oder das Forum Romanum zu bestaunen. Den Nachmittag nutzen wir individuell. Die einen ruhten sich ein wenig aus, während die anderen
sich quer durch die Shopping-Straßen Roms kämpften.
Auch der Donnerstagmorgen begann mit einem Morgenimpuls in der hauseigenen Kapelle des Klosters. Den weiteren Morgen besichtigten wir die Sebastianskatakomben außerhalb der ehemaligen Stadtmauern und feierten in der darüber errichteten Sebastiansbasilika eine Hl. Messe. Auch der Donnerstagmittag stand uns zur freien Verfügung. Am Abend besuchten wir gemeinsam ein kleines, angesagtes Viertel mitten in Rom, in dem viele kleine Stände und Straßenkünstler zum durchschländern anregten.
Den Freitag verbrachten wir damit, am Morgen den Abschlussgottesdienst der Diözese Freiburg in St. Paul vor den Mauern zu feierten. Danach machten sich alle Gruppen der Diözese mit dem Bus auf dem Heimweg. Da wir jedoch mit dem Flugzeug gereist sind, blieb uns am Nachmittag die Gelegenheit, um ein letztes Mal gemeinsam durch die Gassen Roms zu ziehen und ein Eis von der berühmtesten und dem Ruf nach Besten Eisdiele Roms zu genießen.
Am Samstagmorgen stand uns nach einem letzen Morgenimpuls die Heimreise bevor, die wir alle gut überstanden, auch wenn wir unterm Strich zwei Handys, ein Geldbeutel und vorläufig einen Koffer ärmer waren.
Es war eine richtig tolle Zeit, in der wir FREI geworden sind und waren. Jetzt liegt es an uns und euch Gutes zu tun.
Nochmals ein herzliches Dankeschön an Herrn Patz und unseren drei Betreuern Veronika und Andreas Wiedermann und Jürgen Fluck.
Fußwallfahrt der SE St. Sebastian Immendingen-Möhringen am 15.09.2013
Nach dem gut besuchten und vom Ippinger Kirchenchor und der Choralschola mitgestalteten Seelsorgeeinheits-Gottesdienst am Sonntagmorgen, machten sich am Nachmittag 54 Pilger der Seelsorgeeinheit St. Sebastian, bei schönem Wanderwetter, aus vier Richtungen, zu ihrer Fußwallfahrt zur Brunnenkapelle auf den Weg.
Von Immendingen, Möhringen, Mauenheim und Hattingen aus, zog es die Pilger zur Eisenhardtkreuzung auf Hattinger Gemarkung. Die einzelnen Pilgergruppen hielten an verschiedenen Stationen inne um ihre Anliegen, in den Impulsen, Liedern und Gebeten, vor Gott zu tragen. Als sich die Gruppen an der Wegkreuzung im Wald getroffen hatten, ging es gemeinsam zur Brunnenkapelle, wo schon zahlreiche Pilger, die nicht so gut zu Fuß waren, warteten. In einer gemeinsamen Andacht unter der Leitung von Pfarrer Maier dankten die Gläubigen dem Herrn für so einen herrlichen Pilgertag. Die bis auf den letzten Platz ausgefüllte Brunnenkapelle bot einen herrlichen Anblick von einer ganz bunt gemischten Pilgergruppe. Da auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen durfte, ließ die Pilgergruppe im Anschluss an die Andacht, den Tag im nahegelegenen Gasthaus „Windegg“ ausklingen.
Anlässlich der Freude über diesen voll und ganz gelungenen Tag ist die Übereinstimmung groß, dass auch im nächsten Jahr – wie schon seit einigen Jahren üblich - am dritten Sonntag im September (21.09.2014) die Fußwallfahrt der Seelsorgeeinheit wieder stattfinden wird. Schon heute sind alle Mitchristen und Interessierten aus den Gemeinden der Seelsorgeeinheit St. Sebastian Immendingen-Möhringen hierzu herzlich eingeladen. Das Vorbereitungsteam freut sich auf eine rege Beteiligung.
Tageswallfahrt am 03.07.13 nach Flüeli-Ranft zu Bruder Klaus
Frohen Mutes machten sich 46 Pilger, unter der Pilgerleitung von Herrn Pfarrer Maier, bei wechselhaftem Wetter um 7:00 Uhr auf, um in der Zentralschweiz im Kanton Obwalden die Heimat und Wirkungsstätte von Bruder Klaus zu besuchen.
Schon im Bus stimmten wir uns mit Gebeten, Gesängen und Texten ein, diesem großen Friedensstifter ein Stück näher zu kommen.
Unterwegs fing es an zu regnen, doch als wir nach gut 2 Stunden auf dem Parkplatz in Sachseln bei der Flüeli-Ranft ausstiegen kam die Sonne heraus, so dass wir uns trockenen Fußes auf den Weg zur Kapelle bei der Einsiedlerzelle des Heiligen aufmachen konnten.
Schon beim Abstieg in die Ranft wurden wir von einer Ruhe erfasst, nur noch das Wasser der Melcha und das Vogelgezwitscher um uns herum war zu hören. In der Kapelle und bei der Hl. Messe konnte man die Anwesenheit von Bruder Klaus förmlich spüren.
Nach einem guten Mittagessen und bei strömenden Regen machten wir uns auf um das Geburts-/und Wohnhaus von Bruder Klaus zu besichtigen. Im Wohnhaus der Familie durften wir einer interessante Einführung in das Leben der Familie Nikolaus von Flüeli beiwohnen.
Und nun hatte es sich auch eingeregnet, so dass wir froh waren im trockenen Bus nach Sachseln fahren zu können.
Dort hatten wir noch Zeit das Museum Bruder Klaus, für das man nur mehr Zeit hätte haben sollen, zu besuchen oder in einem Cafe ein Stück Zuger Kirschtorte und einen Kaffee zu genießen.
Um 16:30 Uhr feierten wir als Abschluss eines inspirierenden, geistigen Tages in der Kirche zu Sachseln eine Andacht. Nach der Andacht durften wir den Einzelsegen mit der Reliquie von Bruder Klaus entgegen nehmen.
Um 20:00 Uhr kehrten wir müde, aber gestärkt mit einer inneren Kraft, in Immendingen an.
Wir alle waren der einhelligen Meinung, im nächsten Jahr sind wir wieder mit dabei.
An dieser Stelle möchte ich mich, im Namen der Pilgerfamilie, bei Herrn Pfarrer Maier für diesen wunderbaren Tag bedanken. Ebenso einen Dank an unsere Busfahrerin Ruth, die uns an diesem Tag sicher gefahren hat.

