St. Jakobus Eßlingen

 

Geschichte der Pfarrkirche

Quelle: I. Braun

Quelle: I. Braun

Quelle: I. Braun

Quelle: M. Schinagl

Quelle: I. Braun

Eßlingen liegt an einem Seitenpilgerweg, dem Donau-Randen-Pilgerweg. Die einzelnen Stationen sind:
Fridingen, Mühlheim, Nendingen, Tuttlingen, Wurmlingen, Eßlingen, Immendingen, Immendingen-Zimmern, Geisingen, Kirchen-Hausen, Leipferdingen und Blumberg.
Dort geht er über in den Neckar-Baar-Jakobusweg nach Schaffhausen. Seit Eßlingen 2008 offiziell ausgeschildert ist, kommen etliche Jakobus Pilger auf ihrem Pilgerweg vorbei und besuchen die, in den Jahren von 1994 bis 1996 wunderschön renovierte, Kirche.
Unsere Kirche ist jedoch nicht nur für Pilger ein lohnendes Ziel:
Fünf Jahrhunderte örtliche Kirchenkunst auf der Baar vereinigt die Pfarrkirche St. Jakobus in Eßlingen.
Das Gotteshaus wurde 1589 an der Stelle einer wohl kleineren Vorgängerkirche errichtet. Bei Heizungsschachtaushüben im westlichen Kirchenschiff wurden zahlreiche Skelettreste gefunden, woraus sich schließen lässt, dass sich der erweiterte Kirchenbau auf das ehemalige Friedhofsgelände ausdehnte.
Das Patronatsrecht über die Kirche hatten im 16./17. Jh. die Grafen von Fürstenberg inne.
Als Aufbau der jetzigen Sakristeiumfassungsmauern war mit großer Wahrscheinlichkeit ein Glockenturmaufbau vorhanden, der erst im Rahmen der umfassenden Umbauarbeiten in der zweiten Hälfte des 19.Jh. oder wegen Baufälligkeit schon früher, bis auf die jetzigen Ausmaße des Sakristei raumes mit Kreuzgewölbes, abgetragen wurde. Eine sehr alte, in der Pfarrscheuer aufbewahrte Glocke, die für einen kleinen Dachreiter zu groß und zu schwer ist, bekräftigt diese Vermutung.
 
Am 16. September 2012 wurde in einem Festgottesdienst die beiden bisherigen Seelsorgeeinheiten Immendingen und Möhringen zu einer Seelsorgeeinheit vereinigt. Als Patronat wurde der Heilige Sebastian, der in jeder der Kirchen zu finden ist gewählt.
 
Auch für kleinere Hochzeiten, auch solche die nicht aus Eßlingen kommen, bietet sich unsere  Kirche, ihrer Größe wegen, aufs Beste an.
Nehmen Sie gerne Kontakt mit dem Pfarrbüro auf, dort bekommen Sie die Kontaktadresse genannt.
 

Die Kanzel

Quelle: I. Braun

Die aus dem Jahre 1682 stammende Kanzel ist vermutlich aus dem säkularisierten Benediktinerinnen Kloster Amtenhausen. Parallelen dazu findet man am Hochaltar in Emmingen ob Egg, der urkundlich von Amtenhausen stammt.
 

Das Taufbecken

Quelle: I. Braun

Das Unterteil des, in der frühbarocken Innenarchitektur, Taufsteines aus dem 16. Jh. wurde bei dem erneuerten Taufbecken von 1774 wieder verwendet
 

Die Orgel

Quelle: I. Braun

Die Orgel ist im Jahre 1889 von Orgelbaumeister Wilhelm Schwarz aus Überlingen erstellt worden.
  
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